ISA-Newsletter - April/ Mai 2019

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

unsere ISA-Plenarversammlung auf der Hannovermesse, das parallel stattfindende Business Matchmaking und die Road Show zur Kooperation im Gesundheitswesen in Mainz am folgenden Tag haben großen Widerhall gefunden: Alle Veranstaltungen waren gut besucht und sie fanden, viel stärker als in der Vergangenheit, Niederschlag in den Medien bis hin zur internationalen Presse.
Die ISA wird wahrgenommen und die Kontakte zwischen Mitgliedsstädten und Unternehmen auf chinesischer und deutscher Seite werden enger. Es hat sich gezeigt, dass ISA-Veranstaltungen und Delegationsreisen dazu in besonderer Weise beitragen können.
Inzwischen gehören 19 deutsche und 21 chinesische Städte zur ISA. Der Beitritt der Stadt Dortmund erfolgt im Herbst in China. Aus der ursprünglichen Idee der Stadt Foshan ist eine einzigartige Initiative für ein großartiges, tragfähiges Bündnis geworden. Dieses Miteinander muss gepflegt und weiter intensiviert werden.
Das nächste ISA-Jahrestreffen findet am 16. und 17. Oktober 2019 in Foshan statt.
Wir bitten alle Mitgliedsstädte, schon jetzt den Termin in ihren Kalender aufzunehmen sowie ihre Unternehmen über diese erstklassige Gelegenheit, über die großen Chancen zu informieren, neue deutsch-chinesische Kooperationen zu bilden und den riesigen chinesischen Markt näher kennenzulernen.

Herzliche Grüße

 

Friedhelm Ost                                                  Ernst Schwanhold

Staatssekretär a. D.                                        Staatsminister a. D.                                      

STÄDTEALLIANZ FEIERTE 3. JUBILÄUM AUF DER HANNOVER MESSE

Eröffnung des Messestandes

1. April: „Mit Göttingen und Hildesheim gehören zwei Städte aus Niedersachsen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz an. Niedersachsen ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort und zeichnet sich insbesondere durch zahlreiche ‚Global Players‘ aber auch über einen starken, international aktiven Mittelstand aus. China ist und bleibt ein Schwerpunktland für die außenwirtschaftlichen Aktivitäten Niedersachsens. Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz kann ganz maßgeblich dazu beitragen, die bestehenden guten Beziehungen zwischen Niedersachsen und China zu festigen und auszubauen," mit diesen Worten eröffnete Staatssekretär Dr. Berend Lindner den Messestand der ISA. Bei der Eröffnung des gemeinsamen Messestandes der ISA begrüßte der niedersächsische Staatssekretär, Dr. Berend Lindner auch Zhao Hai, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Foshan.

 

7. Plenarversammlung im Convention Center

Am Nachmittag standen vor allem die ISA-Plenarversammlung und das Business-Matchmaking zwischen den Unternehmen aus den Mitgliedsstädten beider Länder im Fokus.

Der Niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil begrüßte die Teilnehmer zur Plenarversammlung: „Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz ist ein kommunales Bündnis zur Vertiefung der chinesisch-deutschen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Ich bin überzeugt, dass der kommunale Ansatz dieses Bündnis so erfolgreich macht und die chinesisch-deutsche Freundschaft weiter festigt," betonte er in seiner Rede.Der Niedersächsische Ministerpräsident Stefan Weil begrüßte die Teilnehmer zur Plenarversammlung: „Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz ist ein kommunales Bündnis zur Vertiefung der chinesisch-deutschen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen. Ich bin überzeugt, dass der kommunale Ansatz dieses Bündnis so erfolgreich macht und die chinesisch-deutsche Freundschaft weiter festigt," betonte er in seiner Rede.

„Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz ist eine Plattform, auf der sich die Mitgliedsstädte und ihre Unternehmen aus beiden Ländern begegnen können. Sie ist die Drehscheibe, die Vernetzung, Investitionen und Kooperationen ermöglicht. Und sie ist ein geeignetes Podium, auf dem wir über Chancen und Herausforderungen für die Unternehmen und Städte in beiden Ländern diskutieren, Erfahrungen aus-tauschen und Lösungsansätze entwickeln können,“ darauf wies Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost in seinem Statement hin.

Den Fragen von Staatsminister a. D. Ernst Schwanhold zur Bedeutung der Nachhaltigkeit für die jeweilige Wirtschaft, stellten sich auf dem Podium die Bürgermeister von Bottrop, Foshan, Nanchang und Maoming sowie der Geschäftsführer von GTAI und ein Repräsentant des Unternehmens Sartorius Stedim Biotech GmbH.

Auch über neue Mitglieder kann die ISA sich freuen: Meinhard Matern, der Bürgermeister von Bad Homburg, Li Tianning von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und Christian Engels von der Deutschen Außenhandelskammer in Guangzhou nahmen ihre Beitrittsurkunden entgegen.

Erste Kontakte beim Business-Matchmaking

Parallel zu Plenarversammlung nutzten mehr als 80 Unternehmerinnen und Unternehmer aus China und Deutschland die Möglichkeit, beim Business-Matchmaking erste Kontakte zu knüpfen.

„Ich verstehe diesen Wirtschaftsdialog als Herzstück der Industriestädteallianz, denn hier geht es ausschließlich um die Unternehmen, um Geschäftschancen durch den konkreten Austausch und die mögliche Zusammenarbeit von Unternehmen aus China und Deutschland“, darauf wies die Staatssekretärin a. D. Oda Scheibelhuber in ihrer Begrüßungsrede hin.

Global road show und Erste Deutsch-Chinesische Gesundheitskonferenz in Mainz

2. April: Die Stadt Mainz war in diesem Jahr Gastgeberin für zwei Veranstaltungen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz. Über 200 Vertreter aus den chinesischen und deutschen Mitgliedsstädten und etwa 70 Experten aus den Bereichen Biomedizin, Medizintechnik und Gesundheitsmanagement beider Länder waren in das Kurfürstliche Schloss nach Mainz gekommen um an der Ersten Chinesisch-Deutschen Gesundheitskonferenz teilzunehmen sowie die Global Road Show Foshan zu erleben.

Der Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Michael Elbing, begrüßte die Gäste aus China und plädierte für eine soziale, faire und auf Zukunft ausgerichtete Zusammenarbeit. „Die besten Lösungen findet man nur zusammen“, sagte er und plädierte für weitere ähnliche Begegnungen in der Zukunft. Der stellvertretende Oberbürgermeister von Foshan, ZHAO Hai, dankte dem Mainzer Stadtoberhaupt für die Gastfreundschaft. „Mainz und Foshan sind sich näher gekommen“ sagte er in seiner Rede. Er habe in Hannover bereits den Eindruck gewonnen, wie wichtig die chinesisch-deutsche Industriestädteallianz für beide Länder sei, sie erhalte von allen Seiten großen Zuspruch. Zu den Bereichen Industrie, Wirtschaft, Bildung und Kultur sei nun auch das Gesundheitswesen hinzugekommen.

Panels zu E-Health...

Fragen zu E-Health stellte Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost an YUNQING He, Guangdong Lifeplus Investment & Management; Dr. Frank Flacke, cantiMed, Dr. Joyce Elizabeth Fleming, TB Healthcare Group und Oliver Bruzek, Compu Group Medical.
Die alternde Gesellschaft mit den entsprechenden Begleiterscheinungen, die Frage, wie Patienten, z. B. mit chronischen Erkrankungen, am besten zu versorgen sind, bis zur Versorgung von Patienten in strukturschwachen ländlicher Regionen und in Anbetracht des Ärztemangels. All das sind Aufgaben denen sich beide Länder gleichermaßen stellen müssen, so die einhellige Meinung der Teilnehmer.

 

 

und Krebstherapie

In der zweiten Expertenrunde wurden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Krebstherapieforschung in Deutschland und in China thematisiert. Dabei wurden die Chancen für deutsche Unternehmen auf dem chinesischen Arzneimittelmarkt ebenso wie die Möglichkeiten einer engeren Kooperation erörtert. Stefaan Van Gool MD PhD, Immunologisches und onkologisches Zentrum Köln, Dr. Xiao Shen, Canton Biologics, Dr. Oliver Hennig, BioNTech AG und Prof. Dr. Jianchun Xu, Sino-Life Group Limited stellten sich den Fragen von Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost

Delegation aus China besuchte auch Ludwigshafen und Kaiserslautern 

Ludwigshafen

3. April. Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck begrüßte 25 Vertreterinnen und Vertreter aus den ISA-Städten Foshan, Ma'anshan, Nansha, Weihai, Nanning und Maoming in der Räumen der WirtschaftsEntwicklungsGesellschaft (W.E.G.).
"Besonders im kleinen Rahmen, bei gegenseitigen Besuchen sind Gespräche auf Augenhöhe möglich", unterstrich Steinruck die Bedeutung gegenseitiger Delegationsreisen. Auf dem Programm standen auch der Besuch der familiengeführten Bäckerei Görtz und des weltweit tätigen Unternehmens Isolite.

Kaiserslautern

4. April. Kaiserslautern war die letzte Station vor der Heimreise für die Delegation aus den chinesischen Mitgliedsstädten Foshan, Ma'anshan, Nansha, Weihai, Nanning, Maoming und Taizhou. Oberbürgermeister Dr. Klaus Weichel begrüßte die Gäste aus China, allen voran, den stellvertretenden  Direktor des Verwaltungskomitees der Chinesisch-Deutschen Industrie Service Zone ZHU Xixiong herzlich. Man könne voneinander lernen trotz der unterschiedlichen Geschichte und "deshalb stehen Ihnen die Türen in Kaiserslautern offen" betonte der OB. Die chinesische Delegation besuchte unter anderem auch das Fraunhofer Institut in Kaiserslautern.