ISA-Newsletter - März 2019

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der ISA,

am 1. April wird unser Frühjahrstreffen auf der Hannover Messe mit Eröffnung des ISA-Messestandes, der ISA-Plenarversammlung und dem Business Matchmaking stattfinden.
Die ISA erfährt zunehmend Aufmerksamkeit und Unterstützung: Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil wird zur ISA-Plenarversammlung kommen. Im Oktober 2018 hatte Bundespräsident Frank Walter Steinmeier die ISA durch einen Besuch des ISA-Büros in Foshan gewürdigt.
 
Unternehmen für Business Matchmaking werben

Von großer Bedeutung für die weitere Entwicklung der ISA ist, dass sich genügend Unternehmen aus den deutschen Mitgliedsstädten für das Business Matchmaking in Hannover anmelden. Denn hier geht es um das Kerngeschäft der ISA - um die Anbahnung direkter Geschäftskontakte. Unsere chinesischen Partner werden bestens vertreten sein und erwarten verständlicherweise eine entsprechende Präsenz von deutscher Seite. Zwei bis drei Unternehmen aus jeder Mitgliedsstadt sollten es schon sein. Von daher unsere dringende Bitte an Politik und Wirtschaftsförderung der Mitgliedsstädte, im Endspurt vor Hannover noch einmal zuzulegen und bei den Unternehmen - soweit noch nicht geschehen - persönlich nachzuhaken und für eine Teilnahme zu werben.
Je früher wir Teilnehmer gemeldet bekommen, umso besser können wir seitens PKS  dem Ziel unserer Partner auf Seiten der Wirtschaftsförderung ein Stück näherkommen:  möglichst  Unternehmen zueinander zu bringen, die von Branchenzugehörigkeit und Leistungsportfolio gut zueinander passen. Dieser Wunsch wurde bei der ISA-Fachtagung in Ludwigshafen seitens der Wirtschaftsförderer auch jüngst vorgetragen. 
Im Augenblick fehlen noch Anmeldungen von Unternehmen für das Matchmaking in Hannover. Je mehr Unternehmen nach Hannover kommen, umso größer ist die Chance, passende Partner auf deutscher und chinesischer Seite zusammen zubringen.
 
Breite Palette von Kooperationsmöglichkeiten

Wie breit die Palette von Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen der ISA ist, wurde bei unserer Fachtagung in Ludwigshafen offenbar. Ausbildung gerade im Bereich der dualen beruflichen Bildung kann und soll zu einem weiteren ISA-Schwerpunkt werden. Kooperationen im Bereich Industriedesign sind eine interessante Möglichkeit, gerade kleineren Firmen der Kreativwirtschaft beim Eintritt in den chinesischen Markt zu helfen. Und nicht zuletzt bietet der gesamte Bereich Healthcare beinahe unendliche Möglich-keiten,  im Krankenhausbereich, aber auch im Bereich E-Health, wo China ebenso aufgeschlossen wie ehrgeizig ist. Mit Erstaunen liest man zum Beispiel, dass amerikanische Ärzte mit chinesischen Partnern bereits eine digitale ärztliche Zweitmeinungskonferenz für chinesische Ärzte und Patienten eingerichtet haben.
Um auf die Bedeutung des Gesundheitsmarktes für die ISA hinzuweisen, veranstalten wir am 2. April in Mainz die "Global Roadshow", die 1. chinesisch-deutsche Gesundheitskonferenz.
 
Gesetz zur Gleichbehandlung ausländischer und inländischer Investitionen

Die deutschen Medien berichten  tagtäglich davon, dass die chinesische Wirtschaft im laufenden Jahr voraussichtlich "nur noch um 6 bis 6,5 Prozent wachsen" werde. Abgesehen davon, dass dies verglichen mit den reifen Volkswirtschaften des Westens immer noch ein sehr hohes Wachstum darstellt, von dem wir bei uns nur träumen können, überdeckt die Nachricht eine Entwicklung in China, die für ausländische Investoren mindestens ebenso wichtig ist:
Der chinesische Volkskongress hat in diesen Tagen ein " Gesetz über Investitionen ausländischer Unternehmen" verabschiedet, das die Gleichbehandlung ausländischer und inländischer Investitionen festschreibt. Ausländische Unternehmen erhalten künftig den gleichen Zugang zur Kapitalbeschaffung wie inländische und gleiche Rechte bei öffentlichen Ausschreibungen. Technologietransfers soll künftig in keinem Fall mehr über Verwaltungsanweisungen verordnet, der Schutz geistigen Eigentums soll weiter gestärkt werden. Durch dieses Gesetz werden Lockerungen, die bisher bereits in einigen Fällen besonders begehrten Branchen oder Firmen gewährt wurden, nun allen ausländischen Unternehmen zuteil.
 
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Hannover und wünschen Ihnen bis dahin alles Gute.

 

Friedhelm Ost                                         Ernst Schwanhold
Staatssekretär a. D.                               Staatsminister a. D.

GTAI-Studie zum Stand der Digitalisierung in 35 Ländern

Germany Trade and Invest hat den Stand und die Strategie von weltweit 35 Ländern miteinander verglichen. Danach kann China vor allem im Bereich autonomes fahren seine Stärken voll ausspielen.

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Little China Town im Rheinland

Unser Chinatown: Eine Verbandsgemeinde in Rheinland-Pfalz hat sich auf die Zusammenarbeit mit China “spezialisiert” und ist damit sehr erfolgreich. Die 20.000 Einwohnergemeinde hat bereits 700 Chinesen angesiedelt. Es gibt große Zukunftspläne. 

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Ingolstadt und Foshan gründen Fußballpartnerschaft

Ingolstadt und Foshan erweitern ihre Zusammenarbeit und gründen eine Fußballpartnerschaft. Der FC Ingolstadt will Foshan insbesondere im Bereich Jugendtraining und Trainerausbildung unterstützen.

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China und EU für Multilateralismus

Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat bei seinem Besuch in Paris am 27. März die Kooperationsbereitschaft seines Landes hervorgehoben. Ebenso warb er bei seiner Begegnung mit Frankreichs Präsident Macron und Bundeskanzlerin Merkel sowie mit dem EU-Kommissionspräsidenten Juncker für den Multilateralismus. Dafür sprach sich auch die deutsche Regierungschefin aus und kündigte eine gemeinsame China-Strategie der EU an. Zugleich forderte Merkel eine "Agenda des Vertrauens" für das Miteinander von China und Europa. Unter der deutschen EU-Präsidentschaft soll im 2. Halbjahr 2020 ein Gipfeltreffen aller EU-Mitgliedsländer und China stattfinden. Bereits am 9. April diesen Jahres wird es einen EU-China-Gipfel in Brüssel geben, auf dem die wirtschaftlichen Beziehungen, Außenhandel und Investitionen obenan stehen.

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