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Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der ISA,

im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von sieben deutschen ISA-Städten und PKS hat der Botschafter der Volksrepublik China, Shi Mingde, die ISA-Aktivitäten sehr begrüßt und seine persönliche Unterstützung angeboten.
 
Der chinesische Diplomat hatte im Dezember den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier auf seiner China-Reise begleitet; in Foshan wurde dabei auch das ISA-Sekretariat besucht. Bei dem Treffen in Berlin trat er Befürchtungen vor einem " Ausverkauf" der deutschen Wirtschaft" entgegen: China komme bei den Übernahmen deutscher Unternehmen durch Ausländer nach den USA, Japan und anderen erst an sechster Stelle. Deutsche Firmen hätten in China rund 80 Milliarden Euro investiert, während die Engagements chinesischer Firmen in Deutschland ca. 8 Milliarden Euro erreicht hätten. Das entspreche gerade einmal 0,3 Prozent der gesamten chinesischen Auslandsinvestitionen.
 
Shi Mingde hob hervor: "Deutschland und China sind voneinander abhängig. Wir brauchen mehr Zusammenarbeit". Besonders interessant seien für China die Bereiche Elektromobilität, Luft-und Raumfahrt und Künstliche Intelligenz, denn bei den traditionellen Industrien habe China keine Chance, gegenüber Deutschland und anderen Ländern aufzuholen. Insbesondere bei der Elektromobilität könne er sich eine enge deutsch-chinesische Zusammenarbeit vorstellen.
 
Der Botschafter der VR China plädierte nachdrücklich für eine Stärkung des Multilateralismus und gegen Handelshindernisse: China sei bereit, die Spielregeln der internationalen Gemeinschaft anzunehmen und anzuwenden.In der chinesischen Wirtschaft würden 70 Prozent des BIP von Privatunternehmen erwirtschaftet, 80 Prozent der Arbeitsplätze entfielen auf mittelständische Firmen. Daraus seien Konsequenzen gezogen worden: Die Banken in China seien verpflichtet worden, mehr als die Hälfte ihrer Kredite an Privatunternehmen zu vergeben.

Deshalb sei es sehr gut, so der Botschafter, durch die ISA direkte Kontaktmöglichkeiten für mittelständische Unternehmen zu schaffen. Die chinesische Regierung habe einen    Fonds zur Förderung mittelständischer Firmen aufgelegt, zu dem die chinesische Botschaft bei Bedarf gern einen Kontakt vermittle. Er bot deutschen Unternehmen der ISA an, sich direkt an die chinesische Botschaft zu wenden, wenn sie Probleme in China hätten. Dann werde man versuchen zu vermitteln und zu helfen.
 
Der Appell von Botschafter Shi Mingde, sich angesichts des demografischen Wandels im Rahmen der ISA auch mit der Aus- und Fortbildung von Fachkräften zu befassen, stieß bei den ISA-Städten auf großes Interesse; in einem anschließenden Gespräch wurden dazu Einzelheiten erörtert (siehe dazu den Bericht über das Gespräch mit Botschaftsrat Dr.Liu in diesem Newsletter).
 
Als die Vertreterinnen und Vertreter der anwesenden ISA-Städte ihre Stadt, ihre Entwicklungsstrategie und ihre Kooperationswünsche vorstellten, zeigte sich, wie vertraut der Botschafter nach nunmehr sechs Jahren seiner Tätigkeit in Deutschland mit unserer Wirtschaftsgeographie und der Situation vieler Städte ist. 
PKS wird für die ISA den Kontakt zur chinesischen Botschaft pflegen und gern die Anliegen von Mitgliedsstädten an die dort tätigen Diplomaten herantragen.

Kommen Sie gut durch den Winter!
Herzliche Grüße

 

   Friedhelm Ost                                         Ernst Schwanhold
  Staatssekretär a. D.                                Staatsminister a. D.

Besuch beim chinesischen Botschafter
Besuch bei Botschafter Minute
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Die ISA auf dem Weg zu einer Chinesisch-Deutschen Ausbildungsallianz
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China bildet viele Akademiker, aber viel zu wenige Facharbeiter aus. Der demographische Wandel hat das Land erfaßt und verstärkt den Mangel noch mehr. Das Land will deshalb ein duales Berufsbildungssystem nach deutschem Vorbild aufbauen.
Botschaftsrat Dr. Liu appelliert im Gespräch mit PKS an die ISA-Städte in beiden Ländern, Kooperationen in der Berufsbildung einzugehen. Die chinesischen Städte hätten auf diesem Gebiet einen weiten Gestaltungsspielraum, so Liu.

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Ausbildung-Bildung
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Hannover Messe 2019 u. Global Road Show der Stadt Foshan in Mainz
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Die nächsten ISA-Veranstaltungen finden in Kürze in Hannover und Mainz statt:

Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, den 1. April 2019 im Rahmen der Hannover Messe an der ISA-Plenarversammlung und am Business Matchmaking teilzunehmen.

Außerdem werden am Dienstag, den 2. April 2019 in Mainz eine deutsch-chinesische Konferenz zur Gesundheitswirtschaft, die von der ISA ausgerichtet wird, und eine Roadshow der Stadt Foshan stattfinden. Auch hier ist ein Business Matchmaking geplant. 

!!! Bitte informieren Sie Ihre Unternehmen jetzt schon über die Möglichkeit, am     
1. und 2. April 2019 mit chinesischen Unternehmen direkt in Kontakt zu treten.!!!

Industry 4.0
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Außerdem werden am Dienstag, den 2. April 2019 in Mainz eine deutsch-chinesische Konferenz zur Gesundheitswirtschaft, die von der ISA ausgerichtet wird, und eine Roadshow der Stadt Foshan stattfinden. Auch hier ist ein Business Matchmaking geplant. 

!!! Bitte informieren Sie Ihre Unternehmen jetzt schon über die Möglichkeit, am     
1. und 2. April 2019 mit chinesischen Unternehmen direkt in Kontakt zu treten.!!!

Kurfürstliches Schloss Mainz
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Die Zukunft von VW liegt in China
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Die Zukunft von Volkswagen entscheidet sich in China.
Aus dieser Überzeugung heraus hat der VW-Vorstands-vorsitzende Diess selbst die strategische Leitung des China-Geschäfts im Konzern übernommen. Im Fokus steht das Elektroauto. Im kommenden Jahr sollen bereits fünf Millionen E-Autos auf China´s Straßen fahren.

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Electric Car
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China künftig Marktführer für autonomes Fahren?
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China hat laut einer Studie von McKinsey das Potential, der weltweit größte Markt für autonomes Fahren zu werden. Massentauglich für den chinesischen Markt seien diese Fahrzeuge voraussichtlich schon in neun oder 10 Jahren. Dies werde den Mobilitätssektor grundlegend verändern. McKinsey erwartet, dass wesentliche Marktanteile von Produkten (sprich Autokäufen) hin zu Dienstleistungen (Bezahlung für den Transport per Meile) verlagert werden. In der Folge seien dramatische Veränderungen bei den Autoverkäufen und das Entstehen völlig neuer Geschäftsmodelle zu erwarten. Längst nicht alle Automobilhersteller und sonstige Marktteilnehmer haben bereits eine Strategie zur Bewältigung dieses grundlegenden Wandels.

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Google Self Electric Car
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BASF und TGPM eröffnen das "Refinish Competence Center" in Foshan
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Die BASF und TGPM, ein chinesischer Hersteller von Chemikalien und Automobilteilen, haben gemeinsam in Foshan ein "Refinish Competence Center" errichtet und eröffnet. Dort geht es auf 1.800 Quadratmetern in erster Linie um Autolackierungen, aber auch um eine eigene Rennstrecke auf dem Firmengelände.

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BASF Farben und Lacke
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5 Fakten über den chinesischen Lackmarkt
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Die Immobilien- und die Automobilbranche treiben mit ihrem Wachstum auch den chinesischen Lackmarkt an. Ausländische Unternehmen zeigen großes Interesse an diesem Markt.

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Farbe und Lack
Breit