China bei der E-Mobilität in der Pole-Position

China bei der E-Mobilität in der Pole-Position

9.9.2021. Die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in München hat überdeutlich gezeigt, dass Firmen aus der Volksrepublik China mit ihren neuen Elektro-Automobilen eine dominierende Rolle spielten. Die Chancen, die E-Modelle demnächst erfolgreich auf den europäischen Märkten zu verkaufen, werden von allen Experten als außerordentlich positiv eingeschätzt. Besondere Aufmerksamkeit fanden auf der IAA die Fahrzeuge von WEY, einer Tochtergesellschaft von Great Wall; das Unternehmen ist inzwischen der größte SUV-Hersteller. Bereits in der zweiten Hälfte dieses Jahres will WEY die ersten Autos auf dem deutschen Markt anbieten. Ab 2025 sollen rund 4 Millionen WEY-Fahrzeuge weltweit verkauft werden; davon werden 80 Prozent einen batterieelektrischen Antrieb haben.

Mit der Batterietechnologie und der künstlichen Intelligenz wollen die chinesischen Autoproduzenten den Konkurrenzkampf in Europa erfolgreich gestalten. Ein erstes WEY-Vertriebshaus wird derzeit in München eingerichtet; weitere 60 Niederlassungen und Service-Stationen sind in europäischen Ländern geplant.

Die neuen Automobile aus China zeichnen sich durch ihren hohen Hightech-Standard aus – u.a. mit starken Batterien, Reichweiten bis zu 450 km, Komfort-Ausstattung und Premium-Charakter sowie konkurrenzfähigen Preisen.

Foshan, Sitz der Zentrale der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) am Pearl River, ist seit langem eine der Hochburgen der chinesischen Autoindustrie. Seit langem fertigt auch Audi Automobile in Foshan. Zudem sind dort zahlreiche Zuliefererfirmen für die Automobilindustrie aktiv. Für deutsche Unternehmen bietet sich Foshan an, zum einen um Kooperationspartner zu finden, zum anderen um dort für den chinesischen Markt zu produzieren.

Ansprechpartner für interessierte Firmen ist das ISA- Sekretariat: Mr. Shukai CHEN, Telefon: +86 15813458112, E-Mail: shukai.chen@qq.com.