ISA-Newsletter - April 2020

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

"Exitstrategie" ist in der Coronakrise derzeit das wohl am meisten gebrauchte Wort. Auch die ISA arbeitet intensiv an ihrer Exitstrategie und bereitet sich auf die kommenden Monate vor. Die Zusammenarbeit mit unseren chinesischen Partnerstädten war zu keinem Zeitpunkt unterbrochen; jetzt werden wieder persönliche Zusammentreffen geplant: 
Am 7. Dezember 2020 wird sich unsere Partnerstadt Foshan in Berlin deutschen Unternehmen vorstellen, am 9. Dezember findet dann die coronabedingt verschobene ISA-Veranstaltung auf der Automatica-Messe in München statt. Bitte merken Sie sich diese Termine schon heute vor!

In Krisenzeiten ist es noch wichtiger als sonst, auf eingespielte Netzwerke und Kooperationen zurückgreifen zu können, auf Partner, zu denen man in einem Vertrauensverhältnis steht und die sich einem verpflichtet fühlen. Wir freuen uns darüber, dass die ISA sich in der Coronakrise bewährt hat. Die Maskenspende aus Foshan ist ein Zeichen der Solidarität zwischen den Mitgliedstädten des Bündnisses, das wir dankbar zur Kenntnis nehmen. Erfreulich ist, dass die Industrieproduktion in China inzwischen wieder angelaufen ist. Deutsche Investoren, die dort aktiv sind bewerten dies als positives Zeichen. So berichtete die FAZ in der Ausgabe vom 18. April, dass der Warenfluss aus China wieder läuft.

Die Coronakrise hat offenbart, wie kleinteilig und verzweigt die Lieferketten in der
internationalen Zusammenarbeit der Unternehmen organisiert sind und wie leicht sie daher in einem Störfall gefährdet oder unterbrochen werden können. Wie soll man darauf
reagieren? Nationale Abschottung kann keine Antwort sein - schon gar nicht für das
Exportland Deutschland, das international so stark vernetzt ist wie kaum ein anderes. Allen Ideologen und Populisten, die die nationale Abschottung propagieren, sei angeraten, auf die zu schauen, die die Krise der Lieferketten managen müssen: nämlich auf die Wirtschaft selbst.

Die deutschen Unternehmen haben auf die Störung der Lieferketten bereits reagiert -
schnell, klug, vorausschauend, moderat und unideologisch: Die Lagerhaltung soll etwas
ausgebaut werden, um für Krisen einen zeitlichen Puffer zu haben ( Stichwort: Antifragili-tät), internationale Lieferketten werden auf Schwachstellen untersucht und man achtet noch mehr als früher darauf, mit verläßlichen und leistungsfähigen Lieferanten im Ausland zu arbeiten, die in der Krise flexibel und hilfsbereit sind. Auch insofern bietet sich die ISA den Unternehmen als zukunftsfähige Plattform an.

Herzliche Grüße, bleiben Sie gesund, geduldig und zuversichtlich!

 

 Friedhelm Ost                                                            Ernst Schwanhold
 Staatssekretär a.D.                                                   Staatsminister a.D.

Foshan spendet 100.000 Atemschutzmasken für deutsche ISA-Städte

Die Stadt Foshan spendete 10 deutsche Mitgliedsstädten der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) insgesamt 100.000 Atemschutzmasken und 100 Thermometer. 
Die Oberbürgermeister der Städte Aachen, Wuppertal, Bottrop, Solingen, Hamburg, Ingolstadt, Kaiserslautern, Chemnitz, Lahr und des Rhein-Kreises Neuss dankten der Stadt Foshan für die Unterstützung.

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Delegation aus Foshan kommt im Dezember 2020 nach Deutschland

Die chinesische Delegation aus der Stadt Foshan wird ihre ursprünglich für Juni geplante Deutschland-Reise auf Dezember 2020 verschieben.
Die neuen Termine sind:
Montag, 7. Dezember 2020, Berlin: In einer „Global Roadshow“, wird sich die Stadt Foshan deutschen Unternehmern präsentieren.
Mittwoch, 9. Dezember 2020, München: ISA-Round Table und Besuch der automatica-Messe (https://automatica-munich.com/de/). In Kürze erhalten Sie genauere Details zum Programm.

GTAI berichtet über die Maßnahmen Chinas zur Stützung der Wirtschaft in Folge der COVID-19-Pandemie

China´s Regierung stellt 14,3Mrd. € zur Bekämpfung und Kontrolle der Covid19-Pandemie zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen Massnahmen zur Stützung der Wirtschaft, insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen. Auch deutsche Unternehmen sind grundsätzlich antragsberechtigt. Der Antragserfolg ist - so die AHK - Einzelfall und branchen-abhängig. Die Webseite der AHK bietet einen Überblick über die Unterstützungs-maßnahmen für die deutsche Wirtschaft. Den Link dazu finden Sie in diesem Artikel.

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Chinas Wirtschaft auf dem langen Weg der Erholung

Die Situation in China habe sich nach der Corona-Krise in der letzten Zeit deutlich verbessert, so ist es in einem Kurzbericht des Instituts der deutschen Wirtschaft nachzulesen. Dennoch könne von einer wirtschaftlichen Erholung noch keine Rede sein. Die Statistik für März 2020 zeigt, dass sich die Wirtschaft Chinas immer noch weitab von der Normalität befindet.

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