ISA-Newsletter - Juni 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

auch unser auf konkrete Wirtschaftskontakte und nicht auf die "große Politik "ausgerichtetes Städtebündnis ist - wie könnte es anders sein - von politischen Rahmenbedingungen abhängig. Multilateralismus und internationale Arbeitsteilung sind die Grundprinzipien, die  weltweit allen Beteiligten zugute kommen und Erfolgsvoraussetzung auch unseres Bündnisses sind.
 
Das Investitionsabkommen zwischen der EU und China hat das Potential, zum Nutzen beider Vertragspartner die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen diesen beiden großen Machtblöcken auf eine sichere Basis zu stellen und stark zu beleben. China sichert darin den Unternehmen der EU einen umfassenderen Marktzugang als je zuvor zu und öffnet wichtige neue Märkte. Für die EU und ihre Unternehmen stellt dies eine einmalige Chance dar. Den günstigen Moment, den Kairos, gilt es unbedingt zu nutzen. Aber auch für China birgt das Abkommen Chancen, denn die EU als großer Markt mit rund 400 Millionen Konsumenten, die finanziell im Durchschnitt relativ gut gestellt sind, ist ein attraktiver Partner. Deshalb ist es bedauerlich, dass das Abkommen zur Zeit nicht in Kraft treten kann, weil das EU-Parlament sich nicht in der Lage sieht, ihm zuzustimmen.
 
Deutschland und China pflegen einen engen Austausch, beide Länder haben sich stets für Multilateralismus ausgesprochen und eingesetzt. Die Kanzlerin ist sechzehn Mal nach China gereist. Zwischen China und Deutschland finden regelmäßige Regierungskonsultationen statt; sie sind sonst nur mit engsten Partnerländern wie Frankreich üblich. Nach Umfragen eines großen Meinungsforschungsinstituts genießt Deutschland das weltweit größte Ansehen gerade bei den Chinesen. Das hat sicherlich viele Ursachen, ist aber sicher auch durch diese kontinuierliche und enge Zusammenarbeit begründet. All dies gilt es trotz aller Unterschiede der Systeme zu bewahren. 
 
Auch in der jetzigen Diskussion über das Investitionsabkommen zwischen der EU und China hat die Kanzlerin Kurs gehalten und betont, sie halte das Abkommen trotz der Schwierigkeiten, die jetzt bei der Ratifizierung auftauchten, für ein sehr wichtiges Dokument, das als Grundlage der gegenseitigen Beziehungen Vorteile für beide Seiten bringen kann.
 
Vertreter großer deutscher Wirtschaftsverbände, allen voran die Vertreter der deutschen Autoindustrie, die dank des China-Geschäftes viel besser durch die Corona-Krise gekommen ist als Hersteller aus anderen Ländern, haben sich positiv zu dem Abkommen geäußert. Es ist zu hoffen, dass sie hinter den Kulissen auf einen Abbau der derzeitigen Blockade hinwirken, so dass alle, auch unser Städtebündnis ISA, bald in den Genuss noch weiter verbesserter Bedingungen für die zukünftige sino-europäische Kooperation kommen.
 
Wir hoffen, dass Sie trotz aller beruflicher Anforderungen die Zeit finden, den Sommer zu genießen.
 
 
Mit herzlichen Grüßen

 

Friedhelm Ost                                            Ernst Schwanhold
Staatssekretär a.D.                                  Staatsminister a.D.

Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) startet Umfrage zum Marketing bei deutschen und chinesischen Unternehmen

Die Chinesisch-Deutsche Industrie-städteallianz (ISA) startet eine Umfrage zu Marketingstrategien, Markenmanagement, Markenwahrnehmung, -kommunikation und -pflege sowie zum Kundenverhalten, um eine vergleichende Analyse zwischen deutschen und chinesischen Unternehmen zu erstellen. Unternehmen sind zur Teilnahme an der Umfrage eingeladen.

Die Umfrage wurde vom Sekretariat der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) und dem Deutschlandstudienzentrum der Beijing Foreign Studies University entwickelt und zielt darauf ab, Marketing-strategien von deutschen und chinesischen Unternehmen miteinander zu vergleichen. Vor allem für deutsche Firmen könnten aus den Ergebnissen gute Erkenntnisse für ihr China-Geschäft gewonnen werden. 

„Wir laden deutsche und chinesische Unternehmen in Deutschland herzlich dazu ein, sich bis zum 31. Juli 2021 an der Umfrage zu beteiligen. Die Ergebnisse der Umfrage werden deutschen Unternehmen dabei helfen, sich auf dem chinesischen Markt zu etablieren, ebenso wie chinesische Unternehmen damit einen Einblick in den deutschen Markt erhalten“, so Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost, der mit der PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH auf deutscher Seite für die ISA zuständig ist.

Die Teilnahme an der Umfrage dauert etwa 15 Minuten. Die Daten werden anonymisiert und nur für Forschungszwecke verwendet. 

Zur Umfrage geht es hier: Link

Klimaschutz  als Chance für deutsche Unternehmen in China

Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) hat in ihrer Online-Fachveranstaltung „Klimaschutz als Chance für deutsche Unternehmen in China“ am 29. Juni 2021, mit den Expertinnen Sabine Dietlmeier/German Industry & Commerce Greater China, Christina Otte/Germany Trade and Invest und Ang Ye/dena über die chinesischen Klimaschutzziele gesprochen. Für deutsche Unternehmen ergeben sich in China vor allem Geschäftschancen in den Bereichen Energieeffizienz und Energieeinsparung. 
Der Klimaschutz ist in China auf oberster politischer Ebene verortet – so wurde die Bedeutung des Klimaschutzes in China in der Online-Fachveranstaltung bewertet. Ebenso wurde deutlich, dass globaler Klimaschutz ohne Beteiligung Chinas nicht erfolgreich sein kann.

Die Klimaziele, die sich Chinas Führung mit dem 14. Fünfjahresplan gesetzt hat, sind u.a.:....

Lesen Sie mehr: Link

 

Alle Vorträge der Veranstaltung können Sie auch hier noch einmal nachlesen:

Ziele in Chinas Umweltwirtschaft, GTAI

https://www.pks-gmbh.net/wp-content/uploads/2021/06/PPT_Ziele-in-Chinas-Umweltwirtschaft_gtai_210628_CHO.pdf

Energiewende und Klimaschutz in China, dena

https://www.pks-gmbh.net/wp-content/uploads/2021/06/3_Ye.pdf

Klimaschutz in China – Chancen für deutsche Firmen, AHK Greater China

https://www.pks-gmbh.net/wp-content/uploads/2021/06/1_Dietlmeier.pdf

 

Kontinuierlicher Austausch innerhalb der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA)

Die Städte und Unternehmen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) haben auch in den schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie eng zusammengestanden, sich gegenseitig unterstützt und waren in regelmäßigem Austausch miteinander. Die aktuelle Publikation „Deutsch-Chinesischer Austausch setzt sich kontinuierlich fort“ wirft einen Blick auf die zurückliegenden Aktivitäten und stellt aktuelle Erfolgsprojekte vor.
Interviews mit Wirtschaftsförderer Stefan Matz, Leiter für Internationale Investitionen, HIW Hamburg Invest Wirtschaftsförderungs-gesellschaft mbH, und mit Unternehmer Ludger Tillmann, Geschäftsführer, Luqom GmbH, runden die Broschüre ab.

Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost, der mit der PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH auf deutscher Seite für die ISA zuständig ist, betont: „Es gilt, gerade 2021 die zahlreichen positiven Signale für die multilaterale Kooperation auf vielen Feldern richtig zu verstehen und die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Nicht zuletzt zeigen die bitteren Erfahrungen, die uns die Corona-Pandemie gelehrt hat, dass die multilaterale Zusammenarbeit in vielen Hightech-Bereichen, insbesondere in der Medizin, in der Bio- und Gentechnologie immer wichtiger wird. Dieses Miteinander von deutscher und chinesischer Wirtschaft und Wissenschaft ist die starke Plattform für ISA, die Industriestädte-Allianz mit 26 chinesischen und 21 deutschen Städten.“
Frau LIU Yi, Generalsekretärin der ISA blickt optimistisch in die Zukunft: „Mit dem Fortschreiten der weltweiten Pandemiebekämpfung und den Impfungen im neuen Jahr sind wir voller Zuversicht für die positiven Entwicklungsmöglichkeiten und freuen uns weiter auf das gemeinsame Engagement beider Länder. Lassen Sie uns weiterhin eng zusammenarbeiten. Das ISA-Sekretariat wird auch in Zukunft die Plattform stellen, um Ihre Arbeit bestens zu unterstützen.“ 

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