ISA-Newsletter - März 2021(109)

Liebe Mitglieder, Freunde und Förderer der ISA,

es war uns eine große Freude, Sie am 24. März auf unserer ISA-Fachtagung wenigstens im Wege einer Videokonferenz wieder sehen und uns mit Ihnen austauschen zu können. Die Stadt Mönchengladbach war erstmalig Gast unserer Veranstaltung und hat Interesse an einer ISA-Mitgliedschaft bekundet.
 
Wir haben großen Respekt vor dem, was Sie als Wirtschaftsförderer der deutschen ISA-Städte trotz der schwierigen Bedingungen der Pandemie unternommen und zustande gebracht haben. Die Fachtagung hat dies allen Teilnehmern deutlich gemacht. Wir sind zuversichtlich, dass Politik und Wirtschaft in Ihren Städten dies ebenso sehen und anerkennen.
 
Die ISA hat sich als gut funktionierendes Kompetenznetzwerk bewährt - auch das hat unsere Fachtagung ein weiteres Mal gezeigt. Allein schon der Erfahrungsaustausch der Wirtschaftsförderer auf deutscher Seite hat neue Ideen und gute Tipps für das China-Geschäft, aber darüber hinaus für die Wirtschaftsförderung schlechthin erbracht. Die  Teilnehmer haben innovative Vernetzungsideen und Veranstaltungsformate vorgestellt, von der Konferenz, die chinesische Studenten der RWTH Aachen mit Aachener Unternehmen mit Chinabezug zusammengebracht hat, bis hin zu der Idee aus Dortmund, in großem Stil unternehmensbezogene Problemstellungen auszuschreiben und  Start-ups zu suchen, um nur einige wenige Beispiele zu nennen. 
 
Unsere Tagung hat sich in besonderer Weise mit dem Thema Wasserstofftechnologien befasst.
China ist - vor allem in der Region des Perlflussdeltas - im Bereich Wasserstofftechnologien sehr engagiert und an einer Zusammenarbeit interessiert. Die deutschen ISA-Mitgliedsstädte sind ebenfalls intensiv - auf ihre örtlichen Gegebenheiten und Bedürfnisse hin orientiert - vor allem mit diesem Thema befasst. Wir bei PKS stehen gerne bereit, Akteure aus den deutschen Mitgliedsstädten bei Bedarf zusammenzuführen sowie Ihre Anliegen und Projektideen an unsere chinesischen Partner heranzutragen.
 
China ist die Konjunkturlokomotive, die die Welt aus dem Tal zieht. Der vor kurzem beschlossene 14. Fünfjahresplan gibt die ökonomischen Ziele vor. Er sieht - neben wichtigen Klimazielen - eine stärkere Konzentration auf die Deckung der Binnennachfrage und eine Reduzierung der Abhängigkeit von ausländischen Importen vor. China will sich offensichtlich stärker auf die eigene Kraft besinnen. Damit werden Investitionen in Fabriken und Niederlassungen in China noch wichtiger.
 
Kein Staat hat jemals andere Länder und deren Wirtschaft so stark an seinem Aufstieg partizipieren lassen wie China. Insbesondere für ausländische Unternehmen, die in China eigene Produktionskapazitäten aufgebaut haben oder aufbauen wollen, birgt auch dieser Fünfjahresplan viele neue Chancen.
 
Deshalb sind wir gut beraten, weiterhin auf wirtschaftliche Zusammenarbeit und Multilateralismus sowie auf konkrete Verträge wie das Investitionsabkommen zwischen China und der EU zu setzen. 
 
In einem Städtebündnis wie der ISA, das auf lokale Kooperationen und persönliche Kontakte setzt, sind die Interessen der Firmen in Ihren Städten in diesen unruhigen Zeiten sicherlich ganz besonders zu entwickeln.

Wir wünschen Ihnen sowie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute, Gesundheit, Ausdauer und die nötigen Erfolgserlebnisse, um in zermürbenden Pandemie-Zeiten Mut und Schwung zu behalten.

Mit herzlichen Grüßen

Friedhelm Ost                             Ernst Schwanhold

Staatssekretär a.D.                    Staatsminister a.D.

Wirtschaftsförderungen und Beiräte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) beraten über Wasserstofftechnologie

Die Wirtschaftsförderungen und Beiräte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) haben am 24. März 2021 in ihrer 2. Videokonferenz über die Kompetenzen der ISA in der Energiewirtschaft und der Wasserstofftechnologie beraten. 

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China Kooperationspartner für Deutschland und Europa – Chancen für die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) –

Wu Ken, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, hat jüngst im Ausschuss für Wirtschaft und Energie des Deutschen Bundestages Inhalte und Ziele des 14. Fünfjahresplans dargelegt und betont, dass China für Deutschland ein Kooperationspartner sein werde. Für Mitgliedsstädte und Unternehmen der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) ergeben sich aus den Zielen des 14. Fünfjahresplanes vielfältige Chancen.

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Am 28. September 2021 wird im Audi museum mobile zum siebten Mal der Bayerische China Tag stattfinden. Gemeinsam mit der Stadt Ingolstadt und der CIIPA Germany veranstaltet das China Zentrum Bayern diesen Tag zum Thema: „Hidden Champions - Mit Digitalisierung aus der Krise, Zusammenarbeit für deutsch-chinesische KMU".
 
Der Bayerische China Tag ist eine jährliche Veranstaltung. Zahlreiche chinesische und deutsche Unternehmer sind eingeladen, Experten aus verschiedenen Bereichen halten Vorträge, aktuelle Themen aus dem Wirtschaftsbereich werden referiert und diskutiert. Und gleichzeitig bietet der Bayerische China Tag eine Plattform zum Austausch zwischen chinesischen und deutschen Unternehmern und Verantwortlichen von Kommunalverwaltungen. Die vergangenen Veranstaltungen haben gezeigt, dass der Bayerische China Tag über die Grenzen Bayerns hinaus Beachtung findet. Neben interessanten Vorträgen bietet der Bayerische China Tag genügend Raum zum Netzwerken. 

Deutschland für chinesische Investoren besonders attraktiv

Deutschland ist eines der wichtigsten Zielländer für chinesische Investoren und steht in der Liste aller chinesischen Investitionsländer auf Platz 10. Insbesondere in die Transport- und Technologiebranche investierten chinesische Unternehmen. 

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