Wirtschaftsförderungen und Beiräte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) beraten über Wasserstofftechnologie

Die Wirtschaftsförderungen und Beiräte der Chinesisch-Deutschen Industriestädteallianz (ISA) haben am 24. März 2021 in ihrer 2. Videokonferenz über die Kompetenzen der ISA in der Energiewirtschaft und der Wasserstofftechnologie beraten.

Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost beschrieb die Chancen, die sich aus dem 14. Fünfjahresplan für deutsche Unternehmen ergeben und leitete zur Selbstverpflichtung Chinas über, die CO2-Emissionen bis 2060 auf Null zu senken. „Aus den Bemühungen Chinas um mehr Klimaschutz ergeben sich für ISA-Mitgliedsstädte und Unternehmen in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Wasserstoff vielfältige Möglichkeiten in China“, so Staatssekretär a. D. Friedhelm Ost, „denn China ist – vor allem in der Region des Perlflussdeltas – im Bereich Wasserstofftechnologien sehr engagiert.“

Qiang Rong, stellvertretender Generalsekretär der ISA und Repräsentant der Stadt Foshan, nahm eine politische Analyse der aktuellen Situation und die sich daraus ergebenden Kooperationschancen für deutsche Unternehmen vor. China habe führende Technologien definiert und unterstütze diese Branchen, dazu gehören u.a. auch erneuerbare Energien, Bemühungen zur Energieeffizienz und zu neuen Mobilitätskonzepten.

Die Beiräte und Mitgliedsstädte tauschten sich über ihre vielfältigen China-Aktivitäten aus: Netzwerkveranstaltungen und Gründungsberatungen für chinesische Start-ups, Veranstaltungen zur Personalvermittlung, Vermittlung von internationalen Start-ups an Unternehmen waren einige der innovativen Projekte.

Die Beiräte und Mitgliedsstädte stellten ihre Initiativen und Kompetenzen im Bereich Erneuerbare Energien, neue Mobilität und Wasserstoff vor. Die Vielfalt der beteiligten Unternehmen, Branchen und Programme in den Städten und Regionen ist groß und zeigt, wie gut die ISA als Kompetenznetzwerk funktioniert.

Die 2. ISA-Videokonferenz der Wirtschaftsförderungen und Beiräte bot die hervorragende Möglichkeit zum internen Austausch, Netzwerken und Kennenlernen der verschiedenen Projekte. Die PKS GmbH wird die Kompetenzen und Projektideen an unsere chinesischen Partner herantragen.

Information zur ISA:

Die Chinesisch-Deutsche Industriestädteallianz (ISA) ist ein innovatives Bündnis von
48 leistungsstarken Industriestandorten und Städten mit industrienahen Dienstleistungen aus China und Deutschland. Ziel ist die effektive, schnelle und direkte Vernetzung von Unternehmen, Branchen und Forschungseinrichtungen. Bilaterale Innovationen und Investitionen werden gefördert.

Die ISA wurde im April 2016 gegründet. Ihr gehören aktuell 21 deutsche Städte (Aachen, Bad Homburg, Bottrop, Chemnitz, Fulda (Region), Göttingen, Hamburg, Hildesheim, Ingolstadt, Kaiserslautern, Köln, Ludwigshafen, Mainz, Nürnberg, Rhein-Kreis Neuss, Region Schwarzwald (Lahr und Freiburg), Städtenetzwerk „Drei gewinnt“ mit Rüsselsheim am Main/Raunheim/Kelsterbach, Solingen, Wuppertal, Dortmund, Kreis Düren) aus 8 Bundesländern und 27 chinesische Städte aus 14 Provinzen an.

Die PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH in Berlin ist Ansprechpartner für alle Städte, die bereits Mitglied sind, und alle Städte, die sich für eine Mitgliedschaft interessieren. Die PKS GmbH ist mit dem ISA-Sekretariat in Foshan vernetzt, pflegt das Netzwerk zwischen den Mitgliedsstädten und betreut die Öffentlichkeitsarbeit der ISA in Deutschland.

Kontakt:

Ansprechpartnerin: Stefanie Behmer
PKS Kommunikations- und Strategieberatung GmbH
Reinhardtstraße 34
10117 Berlin
E-Mail: isa@pks-gmbh.net
Tel: +49 (30) 25 79 72 – 23
Fax: +49 (30) 25 79 72 – 25
www.isa-portal.de